Spatzengruppe des AWO-Kinderhauses besucht Wachauer Feuerwehr

Als am 25. Januar die Feuerwehr vor dem Wachauer Kinderhaus vorfuhr, hielten nicht nur die Kleinsten den Atem an: Auch bei den Erwachsenen war die Aufregung groß! Doch keine Angst, das hektische Treiben rührte nicht etwa von einem Brandeinsatz her. Nein, an diesem Tag sorgte ein anderes Ereignis für Hochspannung: Der Besuch der Feuerwehr von Wachau. Dieser stand im Rahmen von Projekttagen an, die die Spatzengruppe und ihre Erzieherin, Christa Brandt, zurzeit veranstalten. Und an jenem Mittwoch wartete auf die Kinder schließlich das Highlight dieser Projektarbeit – sie durften die Freiwillige Feuerwehr Wachau leibhaftig kennenlernen.

 

Das Feuerwehrauto der Wachauer Ortswehr fährt vor dem Kinderhaus vor. Im Hintergrund das Barockschloss.Sichtlich begeistert tummeln sich die Kinder vor dem neuen Feuerwehrauto. Links im Bild: Kamerad Daniel Wirsig von der Wachauer Ortswehr.Die Kameraden Daniel Wirsig (l.) und Dominik Thamsen lassen sich von den Kindern erklären, was diese schon alles über die Feuerwehr wissen.Die Spatzengruppe des Kinderhauses Wachau. Links im Bild: Erzieherin Christa Brandt.


Der Tag begann für die Spatzenkinder und die Kameraden Dominik Thamsen und Daniel Wirsig im Kinderhaus Wachau mit einem gemeinsamen gesunden Frühstück. Dabei zeigten die Kleinen den Feuerwehrmännern ihr eigenes Feuerwehrauto aus Holz sowie ihre Bücher und das Puzzle zum Thema. Am beliebtesten ist in der Spatzengruppe übrigens das bekannte Kinderbuch: „Bei der Feuerwehr wird der Kaffee kalt“. Und die Kameraden staunten nicht schlecht, als sie danach erleben konnten, was die Kinder schon alles gelernt haben: Die Telefonnummer der Feuerwehr, wie sie sich im Notfall verhalten müssen und welche Sportübungen ein Feuerwehrmann machen muss, um sich fit zu halten.

Im Anschluss ging es dann endlich zum Gerätehaus der Ortswehr Wachau. Dort konnten sich die Kleinen die Technik auf dem Fahrzeug sowie die Einsatzuniformen der Kameraden genau zeigen und erklären lassen. Doch den absoluten Höhepunkt bildete danach eine Fahrt mit dem neuen Feuerwehrauto, das ausnahmsweise auch mal zeigen durfte, dass es über eine ziemlich leistungsstarke Sirene verfügt.

 

Im Gerätehaus der Ortswehr Wachau erklärt Kamerad Dominik Thamsen den Kindern die Technik des Feuerwehrfahrzeugs.Alles anschnallen zur Einsatzfahrt im Feuerwehrauto!Bei der Feuerwehr zu sein, ist spannend und macht Freude.Zum Abschluss durften die Kinder dann selbst Feuerwehrmann/-frau sein.

 

Das auf den ersten Blick spielerisch anmutende Projekt, verfolgt eine ernsthafte und pädagogisch wertvolle Zielstellung: Es soll den Kindern am Beispiel der Feuerwehr verdeutlichen, wie wichtig in einer Gruppe Teamgeist und Kameradschaft sind und dass es gerade in Gefahrensituationen notwendig ist, zusammenzuhalten. Zur Förderung dieser Erkenntnisse durften die Kinder Einsätze nachspielen (z. B. ein Baum ist umgefallen oder eine Katze muss vom Baum gerettet werden), sie konnten sich gemeinsam im Malen von Feuerwehrautos üben, eine Feuerwehrstation nachbauen und sie erlernten selbstverständlich auch das Verhalten im Notfall.

Die Kinder der Spatzengruppe fanden ihr Projekt spitze und werden die Feuerwehr bestimmt noch einmal besuchen kommen. Danke an die Freiwillige Feuerwehr Wachau für diesen tollen Tag!

 

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